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Hallo da draußen,
gibt es noch andere, die sich momentan durch die deutsche (Rauther-)Übersetzung des ersten Bands arbeiten? Ich bin jetzt gerade bei Lektion 21 und würde mich über Meinungs- und Geschichten-Austausch freuen!
Hallo aodeur,
ich bin zur Zeit in Lektion 40. Allerdings lerne ich auch die neuen Kanji von 2010 gleich mit. Falls ich eigene Geschichten habe, poste ich sie meistens mit dem Prefix "German:". Sehr dankbar bin ich auch, wenn ich schöne deutsche Geschichten finde. Meistens übersetze ich allerdings passende englische Geschichten.
Ich benutze Anki, so dass ich meine eigene Datenbank führe, und hin und her copypaste.
Grüße, dominikun
Hallo dominikum,
freut mich, dass es noch andere Deutschsprachler gibt, die diese Seite benutzen. Ich habe einen Teil meiner Geschichten jetzt öffentlich gemacht, falls sie dich interessieren - allerdings bin ich noch nicht so weit, wie du, sie werden für dich also wohl nicht von Nutzen sein...
Ich hatte es leider aufgegeben mit RTK, aber ich will das demnächst wieder machen, zumindest in der Lite version.
Ich freue mich über neue deutschsprachige Geschichten. :-)
Ich kann nur bewundern das Ihr es geschafft habt, mit der deutschen RTK Version zu arbeiten. Ich hätte es vermutlich nicht geschafft, in Anbetracht der seltsamen deutschen Schlüsselwörter, und der 1:1 Übersetzung der Heisig Geschichten. Zum Thema Geschichten, fragt mal Tori-kun, ob er nicht eventuell gewillt ist, euch die seinigen zur Verfügung zu stellen. Ich glaube wenigstens, dass er die deutsche Version von RTK verwendet hat. Und falls nicht, fragen kostet ja nichts, oder? *click me
Zum Thema Stories für RTK kann ich nur raten, schreibt Sie selber, auch wenn es schneller geht, sie von der Webseite zu kopieren. Es sollte zwar keinen Unterschied machen, ob Ihr sie selbst schreibt, oder sie kopiert, dennoch hatte es für mich einen gefühlt positiven Effekt. Und soviel Zeit kostet es auch nicht, eine Geschichte zu schreiben, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Und ich habe sie alle selbst geschrieben. ![]()
Das kommt mir bekannt vor, Teskal. Das ist jetzt mein fünfter Anlauf zu RTK. Man darf wirklich nicht aufgeben! Aber es ist definitiv eine sehr schwierige Aufgabe.
Aber vielen Dank für deine Geschichten. Es ist wirklich schade, dass so wenige in deutsch zu finden sind.
Ich kann das von Nagareboshi bestätigen. Am besten konnte ich mir selbst ausgedachte Geschichten merken. Dann die aus dem Englischen übertragenen und modifizierten. Am schlechtesten die einfach (weil schon deutsch) kopierten. Wobei ich nicht glaube, dass es an den Geschichten liegt, sondern nur daran, wie lange man sich schon mit der Geschichte beschäftigt hat. Vielleicht ist es eine gute Strategie, mittels einer Stoppuhr mindestens 2-3 Minuten zum tieferen Verständnis für eine Geschichte zu verbringen.
Ach, ist denn die deutsche Version wirklich so schlecht? Ab Teil 3 ist man ohnehin auf sich gestellt, und die meisten Schlüsselwörter entsprechen den englischen. Die meisten Geschichten der Teile 1 und 2 haben mir schon geholfen. Aber ich bin auch kein Mensch mit überbordender Phantasie. :-(
Was waren/sind denn bei euch denn die größten Hürden im Lauf des Buches, wann hattet ihr so eure "Einbrüche"?
Ich bin ja erst ziemlich am Anfang (#680) und gehe auch bewusst nicht im Eiltempo vor, um wirklich alle Kanji gut zu behalten, aber Lektion 22 fand ich schon ziemlich hart, v.a. verschiedene Bilder und Geschichten für all diese ähnlichen "Gemütszustände" zu erfinden (bedauern, beklagen, Trübsinn etc.). Lektion 23 fällt mir wieder viel leichter: offenbar liegen mir Hände und Finger mehr als Herz und Gemüt... Was da wohl ein Psychologe dazu sagen würde?
Die Schlüsselwörter der deutschen Edition sind sehr sorgfältig ausgewählt; leider sind an einigen Stellen selten benutzte deutsche Wörter ausgewählt worden, was die Sache ein wenig unglücklich macht, was bei der englischen Version aber ganz genau so ist (also kein Todschlagargument als deutscher Muttersprachler etwaig nicht die deutsche Version von Rauther zu nutzen, Nagareboshi).
Ich habe RtK1 von Rauther/Heisig absolviert (vor 6 Monaten) und bin jetzt mit - neben dem core2k deck - RtK2 beschäftigt ("Pure Gruppen" - wirklich genial und eine schöne Ergänzungen zu der anderen täglichen Arbeit [siehe auch mein Blog]).
Kann nur dazu aufmuntern Rtk in seiner ganzen Bandbreite zu nutzen; wenn ihr Hilfe bei den Geschichten braucht könnt ihr mich gerne kontaktieren. Die meisten habe ich noch so im Kopf, war immer zu faul sie aufzuschreiben bzw. hier auf koohii zu posten ![]()
Wie ich vorgegangen bin
Am Anfang haben mir insbesondere Kanjilesungen das lernen zur Hölle gemacht und bis zu dem Tag an dem mir meine Freundin das Buch schenkte (einfach so haha), hätte ich beinahe aufgehört Japanisch zu lernen. Nein, ersteinmal müssen die Strichreihenfolge, das Aussehen und die Bedeutungen der Kanji, die man "braucht" (jyouyou), sitzen. Gesagt getan. Neben Schule habe ich wirklich sehr unregelmäßig gelernt, was meinen Lernprozess erheblich bremste (welches ich heute bereue. ich habe in 2 Monaten 2/3 des core2k decks geschafft, alleine durch das tägliche reviewen und das wöchenentliche Hinzufügen von ca. 100-200 neuen Karten!!). Gewöhnt euch schonmal an anki, weil dann fängt die Zeit an, "wann ihr richtig Japanisch lernt", wie viele hier im Forum schreiben. Das ist Tatsache. Ohne Anki ist dieser Lern- und Wiederholprozess elend langweilig, unorganisiert und unstrukturiert - und führt zu beinahe nichts anständigem. Die Letzten 1000 Kanji aus RTK habe ich in einer letzten Ferienwoche "verschlungen"; da ich mir am Anfang wirklich sehr viel Zeit zum Eingewöhnen und Schauen genommen habe und Anki nicht benutze (ergo nutzt es!).
Wenn weitere Fragen bestehen, fragt ![]()
Last edited by Tori-kun (2011 March 25, 8:47 am)
Tori-kun wrote:
Die Schlüsselwörter der deutschen Edition sind sehr sorgfältig ausgewählt; leider sind an einigen Stellen selten benutzte deutsche Wörter ausgewählt worden, was die Sache ein wenig unglücklich macht, was bei der englischen Version aber ganz genau so ist (also kein Todschlagargument als deutscher Muttersprachler etwaig nicht die deutsche Version von Rauther zu nutzen, Nagareboshi).
Die Schlüsselwörter hätten meine Entscheidung nicht zur deutschen Version zu greifen auch nicht beeinflußt. Die deutschen Geschichten wären jedoch in jedem Fall ein klares k.o. Kriterium für mich gewesen. Vergleiche Frame 56:
Employee vs. Mitglied 会社員 mal als representatives Wort. Und nun zur deutschen Geschichte:
Wie erreichen wir es, dass ein Mund über einer Muschel Mitglied bedeutet? Ganz einfach! Denken Sie daran, dass gestandene Senioren eines Vereins sich von Neumitgliedern ungern Ratschläge erteilen lassen – die Traditionen könnten ins Wanken
geraten! Übertreiben Sie diese Erkenntnis und machen Sie sie plastischer, indem Sie sich eine Sitzung vorstellen, auf der allen einfachen Mitgliedern der Mund mit einer Muschel zugeklemmt worden ist. So herrscht angenehme Ruhe, und kein Mitglied vermag die Ausführungen der Altvordern im Vorstand zu stören.
Selbst unter der Annahme, dass die Schlüsselwörter sukkzesive durch echte japanische Wörter ersetzt werden, ist wenigstens die Englische Story und das Englische Schlüsselwort korrekt gewählt. Nein, bei solchen Geschichten kann ich nur den Kopf schütteln, Altvordere, natürlich ist mir das Wort geläufig ... aber im Kontext japanische Schriftzeichen zu lernen, nein, das hätte ich beim besten willen nicht geschafft. Mit den englischen Heisig Stories hatte ich wiederum keinerlei Probleme, hingegen mit so manchen Schlüsselwörtern, Cornucopia, acquiesce etc. schon. ;-)
Davon abgesehen, war meine Entscheidung für die englische Version auch nur davon beeinflußt, dass ich ohnehin nur mit englischen Lehrbüchern lerne. Und Englisch, von allen Sprachen die ich beherrsche, wohl die dominanteste ist. ;-)
Last edited by Nagareboshi (2011 March 25, 9:06 am)
Servus.
Ja ich benutze auch das "toitsche" Buch und die englische Internetseite, paradox ne?. Bin derzeit bei 1000 (Wiederholt...ich war schon mal bei 1200 und hab für ein halbes Jahr aufgehört). Und bin wieder in einer Phase wo ich mich kaum überreden kann irgendwie Kanjis zu lernen, und falle wieder in ein tiefes Loch, aus dem ich mich schnellstens befreien sollte.
Mein tägliches Ziel sind zumindest 80-200 Kanjis. Jetzt wird einer behaupten, ich sei verrückt, dem kann ich zustimmen. Ich wirke hier ein wenig destruktiv mir gegenüber, aber ich will endlich zu den Lesungen rüberspringen, die werden den Hauptteil meiner achso kostbaren Zeit einnehmen.
Zu den Geschichten : Jein.
Eigene Geschichten können teilweise sehr abstrakt sein, und doch bleiben Sie besser im Kopf....Halt das stimmt nicht Heisig's Geschichten blieben doch auch im Schädel wie angehaftet cO...für mich jedenfalls. Also es ein doppelschneidiges Schwert. Wer's kann, kann's, wer nicht, der sollte sich Mühe bei den Geschichten geben. Der Zeitaufwand bei eigenen Geschichten ist wesentlich höher. Klingt anfangs nicht so, aber wenn man rechnet dass man pro Kanji 5 Minuten braucht, um eine passende Geschichte mit relativ abstrakten Wörtern zu entwickeln, und im Vergleich dazu 1-2 Minuten für eine bereits Vorhandene Geschichte, sind das 46 Kanji! mehr die man in einer Stunde beweltigen kann, bei einer Einarbeitungszeit von 2 Min pro Kanji.
Nun, die englischen Wörter zu benutzen würd ich nur begrenzt empfehlen, es sei denn man ist so weit mit der Sprache, dass man mit ihr "denkt" und sie den "aha" Effekt auslösen wenn man ein Schlüsselwort sieht.
Oberste Priorität ist, dass ihr die Schlüsselwörter möglichst substand und existent darstellt. Selbst wenn sie trivial und unlogisch sind, und ins Absurdum hinlaufen, tut es. Die Nebenrolle spielen die Primitiv-Elemente, deswegen ist es WICHTIG dass das Schlüsselwort Primitiv-Elemente hervorruft wie Heisig gesagt hat. Wenn eine Handlung zu abstrakt ist, benutzt etwas unkompliziertes.
Zum Beispiel bei 救 retten => Habe ich mir selbst die Super-Nanny (Kanji Rechts/Ja, bewirft mich mit Steinen) vorgestellt wie sie angefordert (Kanji links). Anfangs stellte ich mir nur einen Rotzbengel vor der im übertragenen Sinne gerettet werden musste. Und kein einziges mal hat sich dieses "übertragene retten" eingeprägt. Also hab ich mir einfach vorgestellt dass ein riesiger Riss im Haus wäre, und der Satansbraten wortwörtlich von der Super-Nanny gerettet wird. Und nein, ich habe sie bis jetzt nicht verwechselt, aber ich wollte nur ein grobes Beispiel zu den Schlüsselwörtern geben.
Ansonsten wünscht mir Glück, ich will in 10 Tagen damit fertig sein
!
Die Geschichten sind nicht dazu gedacht, sie auswendig zu lernen, sondern um mit deren Hilfe ein klares mentales Bild der Kanji zu formen, um die es in einem Frame geht. Die Worte sind nicht so wichtig, wichtiger ist, ein klares Bild vor sich zu haben, egal ob mit offenen, oder geschlossenen Augen. Es ist einfacher, sich 2042 Bilder zu merken, als 2042 Geschichten, in denen Elemente mit diversen abstrakten Namen vorkommen, und ein Schlüsselwort, um eine Verbindung herzustellen. Darauf basiert die ganze Heisig Methode.
Mit dieser Erkenntnis war es dann auch einfach als es soweit war, meine Geschichten so zu schreiben, dass ich jeweils am Ende klare Bilder vor meinem geistigen Auge hatte. Und diese ließen sich auch bei den, am darauf folgenden Tag stattfindenden, Reviews leicht abrufen. Dabei spielte die länge einer Geschichte keine all zu große Rolle wie ich meine. Auch kurze Geschichten erfüllten ihren Zweck, sofern am Ende ein klares Bild herauskam, welches einfach zu merken war.
Allerdings bin ich schon der Meinung das die Geschichten deshalb besser sind, die man selbst schreibt, weil man sich selbst doch am besten kennen sollte. Und damit meine ich nun im speziellen, eine Geschichte so abzufassen, um eine starke Beziehung herzustellen um daraus ein Bild formen zu können, welches "sitzt."
Natürlich gab es immer wieder auch Problem-Kanji, die einfach nicht sitzen wollten, was aber nicht unbedingt an den Geschichten lag, wie die Arrow / Pfeil Kanji. (L. 16) Und auch in späteren Kapiteln gab es Probleme, wenn in einer Session mehrere neue Elemente eingeführt, die Kanji aber in ihrer Zahl sehr begrenzt waren. Was vor allem in L. 46 und aufwärts der Fall gewesen ist, wie ich meine, mich zu erinnern.
al4bandi wrote:
Nun, die englischen Wörter zu benutzen würd ich nur begrenzt empfehlen, es sei denn man ist so weit mit der Sprache, dass man mit ihr "denkt" und sie den "aha" Effekt auslösen wenn man ein Schlüsselwort sieht.
Genau, denn das ist ein weiterer integraler Bestandteil der Methode, je öfter man die Schlüsselwörter hört, oder liest, desto öfter setzt ein Trigger ein um ein Bild hervor zu rufen. Ich hatte es häufiger, während ich mitten im Lernprozess war, da ich in diesen 2 Monaten einige alte englische Bücher gelesen habe. Jane Eyre, Agnes Grey, The Illiad, Down and Out in Paris and London, usw. Da stieß ich häufiger auf Schlüsselwörter, die mich dazu veranlassten, die Kanji spontan nieder zu schreiben.
Viel Erfolg wünsche ich dir jedenfalls, bei deinem Vorhaben, 頑張る!
Last edited by Nagareboshi (2011 March 25, 4:00 pm)

